Pink Elephant wurde von Books at Berlinale ausgewählt, stand auf der Shortlist für den Anna Haag Preis und wurde vom Land Baden-Württemberg, sowie dem Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet.

Alles beginnt mit einer Kopfnuss. Während Deutschland bei der WM 2006 von seinem Sommermärchen träumt, findet der vierzehnjährige Vincent in denen, die ihn verprügelt haben, neue Freunde. Bald schon nennt er sie Brüder, raucht mit ihnen Shisha, hängt auf der Straße ab – und hockt doch jeden Abend wieder im Einfamilienhaus seiner Eltern. Als es ernst wird, muss er feststellen, dass bisher alles nur ein Spiel war. Zumindest für ihn. Während er sich Bräunungscreme ins Gesicht schmiert, fällt Ali nach einem Sprung aus dem Fenster ins Koma, Tarek ist nicht mehr zu erreichen – und eine Realität schlägt zu, in der es Probleme gibt, die Vincent sich bisher nicht vorstellen konnte.

»Luca Kieser erzählt eindringlich, mit großer psychologischer Genauigkeit und zugleich höchst kunstvoll eine mitreißende Coming-of-Age-Geschichte, die dicht dran ist an den Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Dass er das Wagnis nicht scheut, Alltagsrassismus und Diskriminierung in differenzierter Weise anschaulich werden zu lassen, macht „Pink Elephant“ zu einem Roman der Stunde.«
Jury des Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium 2025

»Eine fulminante Tiefenbohrung, die die bürgerliche Brüchigkeit unserer Gesellschaft sezierend genau entlarvt und sie bis in die größten transgenerationellen Familiengeheimnisse hinein nachverfolgt.«
Deutschlandfunk

»In seinem Roman geht es (…) um mehr als Befindlichkeiten eines weißen Jungen (…). Es geht um dessen Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Identität (…) vor allem: um Privilegien.«
Süddeutsche Zeitung

»Ein Roman der gesellschaftliche Spannungsverhältnisse mit ebenso viel Sensibilität wie literarischem Können einfängt.«
ORF

»Ebenso gekonnt wie behutsam (…) Diese Geschichte ist ein Aufreger, aber im allerbesten Sinne.«
SWR

»Es ist ein sehr feinfühliger Roman geworden, ein Roman, der mich sehr überzeugt hat (…) mit einem Showdown, der filmreif ist.«
RBB